Erfolg durch Kontrolle: Das Augsburger Modell erklärt
Man kann Bestände nicht weghungern oder wegjagen – man muss sie managen.
Wir bekämpfen nicht das Tier, sondern die unkontrollierte Vermehrung.
Die Einrichtung von betreuten Futterstellen und der Eiertausch in bestehenden Nestern sind für unseren
Verein der erste, unverzichtbare Schritt. Wir lindern damit die akute Not der Tiere und entlasten punktuell das Stadtbild.
Doch wir wollen mehr als nur Symptombekämpfung.
Dauerhaft setzen wir uns für die flächendeckende Einführung von betreuten Taubenschlägen
nach dem Augsburger Modell ein. Nur stationäre Schläge ermöglichen uns den entscheidenden Hebel
für ein sauberes und konfliktfreies Miteinander:
Lies hier, wie das Modell im Detail funktioniert und warum es der einzige Weg
für eine nachhaltige Stadthygiene ist:
Phase 1:
Ansiedlung
Durch betreute Taubenschläge an strategischen Orten bieten wir den Tieren einen sicheren Rückzugsort. Da Stadttauben extrem standorttreu sind, verbringen sie nach kurzer Eingewöhnung bis zu 80 % des Tages im Schlag statt auf Denkmälern oder Gehwegen.
Phase 2:
Eiertausch
Im Schlag wird der natürliche Bruttrieb der Tauben genutzt, aber kontrolliert. Jedes gelegte Ei wird sofort gegen eine Attrappe aus Gips oder Kunststoff ausgetauscht.
Der Effekt: Die Population schrumpft auf natürlichem Weg durch ausbleibenden Nachwuchs – stressfrei für das Tier und hocheffektiv für die Stadt.
Phase 3:
Fütterung
In den Schlägen erhalten die Tiere artgerechtes Körnerfutter. Dies beendet die Suche nach Abfällen in der Fußgängerzone.
Der Clou: Nur gesund gefütterte Tauben produzieren festen Kot. Der gefürchtete „Hungerkot“ (flüssig und ätzend), der Fassaden schädigt, wird so um bis zu 90 % reduziert.
„Das Augsburger Modell hat sich seit über 20 Jahren bewährt. Es ist der einzige Weg, die Taubenpopulation tierschutzgerecht und nachhaltig zu regulieren und gleichzeitig die Verschmutzung im Stadtbild massiv zu reduzieren.“
Offizielles Statement der Stadt Augsburg / Umweltreferat
Warum herkömmliche Methoden scheitern
Der biologische Verdrängungseffekt
Werden Tauben nur vergrämt (Spikes, Netze), verlagert sich das Problem lediglich zum Nachbarhaus. Werden Tiere getötet, füllen junge Tiere aus dem Umland die Lücke sofort auf, da das Nahrungsangebot in der Stadt gleich bleibt.
Das Augsburger Modell hingegen besetzt die Nische stabil mit einer kleinen, gesunden und kontrollierten Gruppe.
Die Vorteile des Augsburger Modells auf einen Blick

